Arbeitsgemeinschaft Bund der
"Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten (AG BEZ)

Bild Gesetz zur Verhütung erbkranken NachwuchsesAm 14. Juli 1933 wurde das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" (auch bekannt als Erbgesundheitsgesetz) erlassen. Es trat am 01.01.1934 in Kraft. Es war das erste Rassegesetz der Nationalsozialisten. Auf seiner Grundlage wurden bis 1945 etwa 400.000 Menschen, die an einer körperlichen oder geistigen Krankheit litten oder nur im Verdacht einer solchen standen, zwangsweise sterilisiert. Dieser Verdacht genügte, um die Betroffenen in eine Anstalt einzuweisen. Der größte Teil, der durch Meldebögen und Denunziation erfassten Menschen, war nicht erbkrank.

Am 1. September 1939 ordnete Adolf Hitler durch einen persönlichen Erlass den Beginn der bereits geplanten "Euthanasie" an. In den "Euthanasie"-Gasmordanstalten und anderen Heil- und Pflegeanstalten wurden etwa 300.000 Menschen durch Gas, Medikamente oder gezieltem Verhungernlassen ermordet.

Zwangssterilisierte und "Euthanasie"-Geschädigte, die durch den nationalsozialistischen Massenmord an Kranken, Behinderten und sozial Stigmatisierten ihre nächsten Angehörigen verloren haben, gehören zu den ausgegrenzten NS-Opfern und sind bis heute nicht den anerkannten NS-Verfolgten gleichgestellt. Sie tragen zudem schwer an dem Vorurteil, sie selbst oder ihre Familien seien "minderwertig" oder "lebensunwert" gewesen.

Die Arbeitsgemeinschaft Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten (AG BEZ), bis Ende 2009 unter dem Namen Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V. (BEZ) bekannt, setzt sich für die Rehabilitierung der Opfer ein und wendet sich gegen das Vergessen des erlittenen Unrechts. Mehr Informationen zu uns und den Inhalten dieser Seiten finden Sie ausführlich in der Einführung.
 

Neues

18.04.16: Konferenz in Berlin am 29.06.16: Den Opfern einen Namen geben
Gedenken und Datenschutz im Zusammenhang mit der öffentlichen Nennung der Namen von NS-Opfern in Ausstellungen, Gedenkbüchern und Datenbanken

Veranstalter: Eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Zeit: Mittwoch, 29. Juni 2016 ab 11.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstr. 8
10963 Berlin-Kreuzberg

PDF Ausführliches Programm und Anmeldung (Anmeldung erforderlich, Eintritt frei)


01.02.16, ergänzt am 16.02.16: Briefwechsel Margret Hamm vom BEZ zur Einladung des Bundespräsidenten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
Am 7. März 2016 sollte Margret Hamm vom BEZ auf Einladung des Bundespräsidenten Dr. h.c. Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen werden. Diese Einladung lehnte Frau Hamm mit ausführlicher Begründung in einem Schreiben vom 01.02.16 an den Bundespräsidenten ab. Nachfolgend finden Sie den Briefwechsel mit Antwort des Bundespräsidialamts auf die Ablehnungs-Argumente.

PDF Brief vom 01.02.16 von Margret Hamm (BEZ) an Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck zur Einladung zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes inkl. Antwort des Bundespräsidalamtes


12.05.15: Aufruf: Kein Forum für den "Euthanasie"-Befürworter Peter Singer!
Am 26.5.2015 soll der australische Bioethiker Peter Singer in der Berliner URANIA einen Preis für seinen Beitrag zur „Tierleidminderung“ erhalten. Bekannt ist Singer seit den 1980ern Jahren wegen seiner Forderung, die Tötung behinderter Säuglinge unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren. Das Aktionsbündnis “Kein Forum für Peter Singer” ruft daher zum Protest gegen die Preisverleihung auf.

Mehr im Aufruf: Kein Forum für den „Euthanasie“-Befürworter Peter Singer!


16.04.15 Anmerkungen zu den Antworten auf den Appell des BEZ vom 20.4.2014
Ende April 2014 haben der Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten und der Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation einen gemeinsamen Appell an die verschiedenen Adressaten bzw. politische Gremien verschickt. Darin fordern beide Organisationen für diese Opfergruppen eine Anerkennung der Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten als Verfolgte des Nationalsozialismus.

Der Appell hat leider keinerlei erkennbare Folgen für die Opfer gebracht. Keine Reaktion liegt dem BEZ von Seiten des Herrn Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin vor. Schade, da immer wieder öffentlichkeitswirksam Verständnis für die NS Opfer bekundet wird.

Mehr dazu in unseren PDF Anmerkungen zu den Antworten auf den Appell des BEZ vom 20.4.2014

Siehe ergänzend dazu:

PDF Anerkennung der Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten als NS-Verfolgte
Gemeinsamer Appell Arbeitsgemeinschaft Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten und Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation
20.04.14, 2 Seiten

Pressemitteilung zum Appell


24.01.15: Dokumentarfilm von Guillaume Dreyfus "Lebensunwert, unerwünscht" veröffentlicht
DVD-CoverSeit kurzem ist der am 04.12.14 erstmals präsentierte Dokumentarfilm "Lebensunwert, unerwünscht" von Guillaume Dreyfus als DVD bei uns erhältlich und hier online zu sehen. Guillaume Dreyfus befragte Mitglieder des »Bundes der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten« und hat mit seinem zeitgeschichtlichen Dokumentarfilm den Opfern eine Stimme gegeben.

Mehr zum Inhalt, Bestellmöglichkeit und zum Film online


19.10.14: Terminhinweis und Einladung für 04.12.14: »lebensunwert, unerwünscht« – Präsentation des Dokumentarfilms im Rahmen der Reihe »Patientenmorde 1933 –1945. Die NS-"Eeuthanasie"-Zentrale in der Tiergartenstrasse 4«
Der Film »lebensunwert, unerwünscht« stellt die rassenideologische Intention von Zwangssterilisation und »Euthanasie« dar. Die hoch traumatisierten Kinder der Ermordeten entgingen diesen nationalsozialistischen Verbrechen nur, weil sie zu jung waren oder in Kinderheimen und in Pflegeeinrichtungen bis zum Ende des »Dritten Reiches« überlebten. Beide Opfergruppen sind Verfolgte der rassistischen Politik des Nationalsozialismus. Guillaume Dreyfus befragte Mitglieder des »Bundes der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten« und hat mit seinem zeitgeschichtlichen Dokumentarfilm den Opfern eine Stimme gegeben.

Zeit: 4. Dezember 2014, 19 Uhr

Ort: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

PDF Ausführliches Programm im PDF-Format


08.05.14: Appell "Anerkennung der Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten als NS-Verfolgte"

Screenshot AppellEnde April 2014 haben der Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten und der Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation einen gemeinsamen Appell verschickt. Darin fordern beide Organisationen für diese Opfergruppen eine Anerkennung der Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten als Verfolgte des Nationalsozialismus. Adressaten sind der Bundespräsident, die Bundesregierung, der Bundestagspräsident, die Fraktionsvorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Die Antworten stehen noch aus.

PDF Anerkennung der Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten als NS-Verfolgte
Gemeinsamer Appell Arbeitsgemeinschaft Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten und Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation
20.04.14, 2 Seiten

Siehe ergänzend dazu unsere
Pressemitteilung zum Appell.


14.02.14: Stolpersteinverlegung mit dem Künstler Gunter Demnig am 22.02.14 in Trier
Am 22.02.14 wird der Künstler Gunter Demnig auf Einladung des Kulturvereins Kürenz weitere Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer des NS-Gewaltherrschaft in Trier verlegen. Durch die Recherchen des Historikers PD Dr. Thomas Schnitzler konnten 19 neue Opferschicksale namhaft gemacht werden.

PDF Pressemitteilung mit ausführlichen Informationen zur Veranstaltung


03.02.14: Wanderausstellung "...plötzlich gestorben - NS Rassenhygiene 1933-1945" im Stadtarchiv Erlangen vom 04.02. – 28.03.2014
In Erlangen wird am 4. Februar 2014 die Wanderausstellung "...plötzlich gestorben - NS Rassenhygiene 1933-1945" im Stadtarchiv Erlangen eröffnet. Sie wird dort bis 28. März gezeigt und durch eine umfangreiche Vortragsreihe bereichert.

NS-Rassenhygiene 1933-45: Ausstellung im Stadtarchiv Erlangen vom 04.02.2014 – 28.03.2014
Infos von feld22, gruppo diffuso – verein zur förderung alternativer medien erlangen, mit Übersicht zu kommenden Vortragsprogrammen und den Ausstellungstafeln online.

Ausführliche Informationen der Interessenvertretung Selbstbestimmtes Leben in Deutschland (ISL) zur Eröffnung der Wanderaustellung in Erlangen


27.01.14: Ausstellungseröffnung in Berlin: "Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus."
Am 27. Januar 2014 eröffnete Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD) die Ausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus." Sie steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und ist im Paul-Löbe-Haus in Berlin zu sehen von Dienstag, 28. Januar, bis Freitag, 28. Februar. Ausführliche Informationen finden Sie in den folgenden Mitteilungen des Deutschen Bundestages

Ausstellung zu Kranken und Behinderten im NS-Staat
Im Anschluss an die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am Montag, 27. Januar 2014, eröffnet Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD) die Ausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus."
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 20.01.14

Erfasst, verfolgt, vernichtet.
Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus
Ausstellung 28. Januar bis 28. Februar 2014
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 20.01.14

Siehe ergänzend dazu:

Gedenkorte: Vom Wert des Menschen
Jachertz, Norbert
Zwei Projekte, mit denen an die nationalsozialistischen Euthanasie-Programme erinnert wird, nehmen jetzt Gestalt an.
Deutsches Ärzteblatt 2014; 111(4): A-122 / B-106 / C-102, 24.01.14


23.01.14: Mannheim enthüllte mobiles Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung im Nationalsozialismus
Bild: Enthüllung des Mahnmals für die Opfer der Zwangssterilisierung im Nationalsozialismus in Mannheim am 05.011.13 durch Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz."Weil sie meinen, ich bin weniger wert wie andere. Zwangssterilisierung ist ein Verbrechen."
So steht es auf dem am 05.11.2013 enthüllten Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung im Nationalsozialismus in Mannheim.

Für ein Jahr befindet sich das Mahnmal vor dem Amtsgericht, dem Ort des ehemaligen Erbgesundheitsgerichtes buchstäblich im Weg. Es wird im jährlichen Turnus seinen Standort ändern und jeweils an den Orten der Täter von damals präsent sein.

Ausführlicher Bericht zur Enthüllung des Mahnmals in Mannheim


12.11.13: Denkzeichen in Berlin-Buch für die Opfer der nationalsozialistischen Zwangssterilisationen und „Euthanasie“ – Morde
Einladung zur Übergabe des Denkzeichens in Berlin-Buch für die Opfer der Nationalsozialistischen Zwangssterilisation und »Euthanasie«–Morde

Am Donnerstag, dem 14. November 2013 findet um 12.00 Uhr die Übergabe des Denkzeichens an die Öffentlichkeit statt.

Ort: Anfahrt Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin-Buch

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit der S-Bahn:
Berlin-Buch erreicht man mit der Linie S2 Richtung Bernau oder Buch oder mit dem Bus: mit den Bus-Linien 150 und 158 nach Berlin-Buch
dann: mit den Bus-Linien 351, 259 oder 893 bis Klinikum Buch

Weitere Informationen


07.11.13: Appell Verantwortung jetzt - oder nie
Die Opfer des Nationalsozialismus kämpfen bis heute um ihre Ansprüche und die Anerkennung der Verbrechen. In einem offenen Appell an den Bundestag, veröffentlicht in der Berliner Zeitung am 07.11.13, fordern Vertreter aus Politik, Verbänden und Gemeinden, die Opfer jetzt endlich zu entschädigen.

PDF Appell Verantwortung jetzt - oder nie


06.02.13, ergänzt am 26.03.13: Erneute Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Entschädigungsleistungen für "Euthanasie"-Geschädigte und Zwangssterilisierte
Bild AnfrageAm 29.01.13 hat die Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag erneut eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Entschädigungsleistungen für "Euthanasie"-Geschädigte und Zwangssterilisierte gestellt. Dabei handelt es sich um eine Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf eine frühere Kleine Anfrage. Nachfolgend finden Sie die aktuellen Fragen sowie die am 20.02.13 von der Bundesregierung vorgelegte Antwort.

Entschädigungsleistungen für "Euthanasie"-Geschädigte und Zwangssterilisierte
(Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Bundestagsdrucksache 17/8729)
Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Dr. Ilja Seifert, Jan Korte, u.a. und der Fraktion DIE LINKE.
Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/12253, 29.01.13 (5 Seiten)

PDF Entschädigungsleistungen für „Euthanasie“-Geschädigte und Zwangssterilisierte (Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 17/8729
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Dr. Ilja Seifert, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/12253
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 18. Februar 2013 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/12415, 20.02.13

Siehe ergänzend dazu die 1. Kleine Anfrage, die Stellungnahme der AG BEZ und einen kritischen Beitrag:

Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Entschädigungsleistungen für "Euthanasie-Geschädigte"
Die Bundestagsfraktion DIE LINKE. hat am 06.02.12 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Entschädigungsleistungen für "Euthanasie-Geschädigte" gestellt. Nachfolgend finden Sie den Text der Anfrage, die Antwort der Bundesregierung vom 27.02.12 (Drucksache 17/8729) und eine Stellungnahme der AG BEZ dazu vom Mai 2012.

PDF Entschädigungsleistungen für "Euthanasie-Geschädigte"
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Dr. Ilja Seifert, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/8589
Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/8729 27.02.12
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 22. Februar 2012 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext der kleinen Anfrage.

Bundesregierung versagt bei Entschädigung von "Euthanasie"-Opfern
"Die Entschädigung von Opfern des NS-"Euthanasie"-Programms ist eine Geschichte des Scheiterns", bilanziert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (17/8729).
PRESSEMITTEILUNG Die Linke. im Bundestag 02.03.12

PDF Stellungnahme der AG-BEZ zur Antwort der Bundesregierung vom 22.2.2012 auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion (Bundestagsdrucksachen 17/8589 und 17/8729)
Vom Mai 2012 (4 Seiten)

PDF-Symbol Keine Würdigung der Opfer, sondern ein politischer Schandfleck
Zum gegenwärtigen Stand der Entschädigungsleistungen für "Euthanasie"-Geschädigte
Von Volker van der Locht, Essen
Newsletter Behindertenpolitik, März 2012 (hier veröffentlicht am 05.05.12 mit freundlicher Genehmigung des Autors)


Unter "Neues" finden Sie alle früheren Meldungen
 

Stellungnahmen

Hier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zum Thema Euthanasie / Zwangssteriliserung und Rehabilitation, Entschädigung und Erinnerungspolitik.

PDF Anerkennung der Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten als NS-Verfolgte
Gemeinsamer Appell Arbeitsgemeinschaft Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten und Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation
20.04.14, 2 Seiten

Siehe ergänzend dazu unsere
Pressemitteilung zum Appell.


07.11.13: Appell Verantwortung jetzt - oder nie
Die Opfer des Nationalsozialismus kämpfen bis heute um ihre Ansprüche und die Anerkennung der Verbrechen. In einem offenen Appell an den Bundestag, veröffentlicht in der Berliner Zeitung am 07.11.13, fordern Vertreter aus Politik, Verbänden und Gemeinden, die Opfer jetzt endlich zu entschädigen.

PDF Appell Verantwortung jetzt - oder nie


PDF Stellungnahme der AG-BEZ zur Antwort der Bundesregierung vom 22.2.2012 auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion (Bundestagsdrucksachen 17/8589 und 17/8729)
Vom Mai 2012 (4 Seiten)
Hier geht es um Rehabilitation und Entschädigung

Aktuelle Bücher / Fachartikel

Hier finden Sie die letzten Neuaufnahmen in unsere Literatur-Rubrik bzw. einzelne Fachartikel zum Thema Euthanasie und Zwangssterilisierung.


 Aufsätze

PDF Unfruchtbarmachung jugendlicher Bewohnerinnen und Bewohner der Lemgoer Anstalt Eben-Ezer während der Zeit des Nationalsozialismus (1934 – 1945)
Der folgende Bericht zum Schicksal eines Betroffenen beruht auf Ergebnissen von Recherchen zum Thema „Zwangssterilisation im Land Lippe (1934-1945)“.
von Heinrich Bax, 21.05.16 (11 Seiten, PDF-Format)
Anm.: Hans H. war Mitglied des BEZ


PDF Unrecht zweiter Ordnung: Die Weitergeltung des Gesetzes zur Verhütung erbranken Nachwuchses in der Bundesrepublik
Kathrin Braun, Svea Luise Herrmann
20 Seiten, veröffentlicht in "Der halbierte Rechtsstaat Demokratie und Recht in der frühen Bundesrepublik und die Integration von NS-Funktionseliten"
Herausgegeben von Sonja Begalke, Dr. Claudia Fröhlich und Dr. Stephan Alexander Glienke
Nomos-Verlag 2015, 367 S., brosch.
ISBN 978-3-8487-0151-3
(Aufsatz hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages)


Aus dem Newsletter Behindertenpolitik, Beilage der Zeitschrift "Bioskop", gibt es fünf neue Beiträge von Volker van der Locht:


CoverSachsen und der Nationalsozialismus
Ein Forschungsüberblick über die Rolle Sachsens und seiner gesellschaftlichen Akteure im NS-Herrschaftssystem
Günther Heydemann, Jan Erik Schulte, Francesca Weil (Hg.)

Schriften des Hannah-Arendt-Instituts, Band 053
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht 1. Auflage 2014
423 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-36964-7

Darin:

„Mit der Tötung von Kranken habe ich also nichts zu tun gehabt.“
Die Mitarbeiter der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein
Boris Böhm

Der lange Schatten der NS-Medizin.
Biografien von zwischen 1933 und 1945 Zwangssterilisierten und „Euthanasie“-Geschädigten
Manfred Seifert / Lars Polten

Ausführliche Infos zum Buch auf der Verlagsseite


CoverKommunen und NS-Euthanasie": Zwischenbilanz im Fall Teupitz" sowie Beitrag über eine Einzelfallentscheidung zu § 66 Personenstandsgesetz (PStG)
Von Peter Josef Belli

Taschenbuch: 48 Seiten
Verlag Matthias Herrndorff (15. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940386308

Ausführliche Infos beim Verlag


PDF "Mein ganzes Leben war eine Demütigung"
Zwangssterilisierte kämpfen für die Anerkennung als Verfolgte des Nationalsozialimus
Von Dirk Bass
epd-sozial Nr. 01/02 10.01.14
(Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des epd)


PDF November 1943: Auflösung der Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt“
Völkermord als Geschäft
Volker van der Locht
Newsletter Behindertenpolitik Nr. 54 - Dezember 2013


Editorial zum Thema Euthanasie
Von Margret Hamm
STICHWORT BAYER, Nr. 04/2013, Dez. 2013

Von Aspirin bis Zyklon B
150 Jahre BAYER
Vor 150 Jahren wurde die Firma „Friedr. Bayer et comp.“ gegründet. Die Bayer AG stieg in der Folge zu einem der größten Chemie- und Pharmakonzerne der Welt auf. Für Profite ging das Unternehmen immer wieder über Leichen. Kanzlerin Merkel hielt dies nicht davon ab, bei der Jubiläumsfeier persönlich zu gratulieren.
Von Philipp Mimkes
STICHWORT BAYER, Nr. 04/2013, Dez. 2013


PDF Ausgesondert bis zum Schluss
Menschen, die im Nationalsozialismus als "asozial", "arbeitsscheu" oder "gemeinschaftsfremd" kategorisiert worden waren, wurden - ebenso wie so genannte "Erbkranke" - nicht selten zwangssterilisiert; insgesamt fielen dem Eingriff mindestens 360.000 Männer und Frauen zum Opfer, Tausende starben dabei.
Gen-ethischer Informationsdienst (GID), GID 220, Oktober 2013
(Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des GID)
 


 Geschichtlicher Hintergrund:

Cover Der halbierte Rechtsstaat
Demokratie und Recht in der frühen Bundesrepublik und die Integration von NS-Funktionseliten
Herausgegeben von Sonja Begalke, Dr. Claudia Fröhlich und Dr. Stephan Alexander Glienke
Mit Beiträgen von: Sonja Begalke, Kathrin Braun, Susanne Benzler, Oliver Freise, Kerstin Freudiger-Utke, Claudia Fröhlich, Stephan Alexander Glienke, Jens Gundlach, Svea L. Herrmann, Ulrike Homann, Axel von der Ohe, Christian Ritz, Dirk Schmaler, Christopher R. Tenfelde, Klaus Wallbaum und Irmtrud Wojak.
Verlag Nomos, 2015
367 Seiten, brosch.
ISBN 978-3-8487-0151-3

Weitere Informationen und Bestellung auf der Verlagsseite


Barbara Degen: Bethel in der NS-ZeitBethel in der NS-Zeit
Die verschwiegene Geschichte
Von Barbara Degen
mit einem Vorwort von Margret Hamm (BEZ)
Verlag: VAS-Verlag
352 Seiten
Auflage: 1. Aufl. 2014
ISBN: 978-3-88864-530-3
Sprache: Deutsch

Ausführliche Informationen auf der Verlagsseite

Ergänzend dazu finden Sie hier eine PDF Stellungnahme von Barbara Degen auf die Angriffe von Bethel auf das Buch
 


 Biographisches:

coverHasenbrote - Deutschland.
Bis heute werde Zwangssterilisierte und "Euthanasie"-Geschädigte entschädigungsrechtlich nicht den anderen NS-Verfolgten gleichgestellt. (Seite 146 im folgenden Buch)

Beitrag aus dem Buch:

Nina Schulz / Elisabeth Mena Urbitsch
Spiel auf Zeit. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung
Reportagen in Text und Bild
368 Seiten, 118 Fotos
Verlag: Assoziation A
ISBN 978-3-86241-451-2

Zum Inhalt: Siehe Verlagsinfo


cover„Haltet mich in gutem Gedenken“
Erinnerung an Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus

Autoren: Angelika Rieber und Eberhard Laeuen

120 Seiten , 30 x21 cm
Verlag: Verlag Spurensuche Oberursel, November 2015
ISBN: 978-3-00-050714-4
Sprache: Deutsch

Ausführliche Informationen in der Literaturrubrik


PDF Diagnosen von Gewicht. Innerfamiliäre Folgen der Ermordung meiner als ›lebensunwert‹ diagnostizierten Urgroßmutter
30 Seiten, Online Auszug des Beitrags von Andreas Hechler mit freundlicher Genehmigung des Verlages, erschienen in dem Band:

CoverGegendiagnose
Beiträge zur radikalen Kritik an Psychologie und Psychiatrie
Cora Schmechel, Fabian Dion, Kevin Dudek, Mäks* Roßmöller (Hg.)
Sammelband der Reihe "Get well soon. Psycho_Gesundheitspolitik im Kapitalismus", Band 1
344 Seiten
Verlag: Edition Assemblage
ISBN 978-3-942885-80-5 | WG 973
Neuerscheinung September 2015


coverLebensspuren
Biografische Skizzen von Opfern der NS-Tötungsanstalt Hartheim
Florian Schwaninger und Irene Zauner-Leitner (Hrsg.)

Broschiert: 230 Seiten
Verlag: Studienverlag
Auflage: 1. Aufl. mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen (20. Juni 2013)
ISBN-13: 978-3706552943
Sprache: Deutsch

Ausführliche Infos beim Verlag