Neuigkeiten zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisierung und der Arbeit der AG-BEZ

Stand: 22.02.17

Hier finden Sie (un-)regelmässig Neuigkeiten zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisierung und zu unserer Arbeit. Falls Sie etwas zu dieser Rubrik beitragen möchten, nehmen wir dies gerne entgegen!

Infos bitte an E-Post: webmeister(at)ag-bez.de

 

Aktuell 2017:

21.02.17: Filmvorführung „Hygiène raciale, des victimes oubliées du nazisme“ de Guillaume Dreyfus am 02.03.17 in Paris

Cover zum Film „Hygiène Racial“ – Des victimes oubliées du nazismeZeit: 02.03.17, 19:30 à 21:30

En présence de Guillaume Dreyfus, réalisateur, Benoît Massin, chercheur en histoire des sciences, Magret Hamm, présidente de l’association des victimes en Allemagne BEZ (Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten).

Ort: Mémorial de la Shoah (Auditorium E.J. Safra)
17, rue Geoffroy l’Asnier
75004 Paris

Tél : + 33 (0)1 42 77 44 72
Mail: contact@memorialdelashoah.org

Résumé:
En 1905 est fondée à Berlin la Société pour l’hygiène raciale. La loi du 14 juillet 1933 dite „loi de prévention des maladies héréditaires“ va conduire à la stérilisation forcée de 400.000 personnes. Puis, à partir de 1940, l’élimination des „vies indignes d’être vécues“ est mise en œuvre. Dans le cadre de ces différents programmes, près de 300.000 personnes seront assassinées.

– Ausführliche Informationen und Ticketreservierung

– Film: „Hygiène Raciale“ – Des victimes oubliées du nazisme


02.02.17: Schulderklärung der Evangelischen Gehörlosenseelsorge zum Verhalten von Taubstummenseelsorgern in der Zeit des Nationalsozialismus zur Frage der Zwangssterilisation

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG)Am 13. Oktober 2016 in Beuggen hat die Evangelische Gehörlosenseelsorge auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG) eine bemerkenswerte Schulderklärung zum Verhalten von Taubstummenseelsorgern in der Zeit des Nationalsozialismus zur Frage der Zwangssterilisation verabschiedet.

Nachfolgend finden Sie die Erklärung sowie ergänzend das Merkblatt „Wort an die erbkranken evangelischen Taubstummen“ vom „Reichsverband der evangelischen Taubstummenseelsorger Deutschland“ von 1936.

PDF-Symbol Schulderklärung der Evangelischen Gehörlosenseelsorge zum Verhalten von Taubstummenseelsorgern in der Zeit des Nationalsozialismus zur Frage der Zwangssterilisation
Verabschiedet auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG) am 13.10.2016 in Beuggen.
(2 Seiten, PDF-Format)

Merkblatt „Wort an die erbkranken evangelischen Taubstummen“ vom „Reichsverband der evangelischen Taubstummenseelsorger Deutschland“ von 1936

Siehe ergänzend:

Thema Zwansgsterilisation auf der Webseite der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG) mit ergänzenden Materialien und Videos dazu in Gebärdensprache.

Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933 (Erbgesundheitsgesetz)


25.01.17: Gedenkveranstaltung am 18.02.2017: Gehörlose Opfer der Zwangssterilisation und der Euthanasie in der NS-Zeit

Bild Wewelsburg im Winter, Copyright: Archiv Kreismuseum WewelsburgGedenkveranstaltung mit Filmvorführung und Buchvorstellung

mit Helmut Vogel, Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.,
Margret Hamm, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten,
sowie Elisabeth Brockmann, Autorin

Ort: Kreismuseum Wewelsburg (im Burgsaal der Wewelsburg)
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

Zeit: 18.02.2017, 15.00 Uhr

Einlass ab 14 Uhr, Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen,

Dauer: ca. 2 Std., Eintritt frei

Ausführliche Informationen auf der Webseite der Wewelsburg

Siehe ergänzend auf unserer Seite den Film „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und „Euthanasie“ in der NS-Zeit“


18.01.17: Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

„Opfer kommen nicht zu Wort“ – Breites Bündnis aus Betroffenen-Verbänden und Medizin-Fachleuten kritisiert mangelhafte Einbindung von euthanasiegeschädigten und zwangssterilisierten Menschen in den Gedenktag

Deutscher BundestagBerlin 18.01.17 – Seit 1996 gedenkt der Deutsche Bundestag am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, der Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Jahr soll der Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie gedacht werden.

Ein breites Bündnis aus Betroffenen-Verbänden und Medizin-Fachleuten kritisiert den Bundestag, dass die noch lebenden Opfer nur als Zaungäste eingeladen wurden und renommierte Persönlichkeiten wie z.B. Dorothea Buck gar keine Einladung erhielten.

Weiter zur Pressemitteilung „Opfer kommen nicht zu Wort“ vom 18.01.17


Aktuell 2016:

30.12.16: Webseite der AG BEZ in neuem Glanz

Logo Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten (AG BEZ)Seit 30.12.16 ist unser neuer Internetauftritt online. Die Webseite wurde sowohl technisch als auch inhaltlich neu gestaltet. Sie passt sich nun zeitgemäß automatisch an die Darstellung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets an. Nach über sieben Jahren, seit Bestehen unserer vorherigen (ersten) alten Seite, war dieser Schritt überfällig.

Alle Inhalte wurden dabei beibehalten und lediglich zur besseren Übersicht geringfügig neu aufgeteilt. So finden Sie z.B. die Filme in einer eigenen Rubrik. Die Darstellung der Filme wurde dabei an die aktuelle Browser-Technologie angepasst, sie sind nun problemlos abspielbar.

Zudem wurde die Rubrik Entschädigung ergänzt. Dort finden Interessierte eine aktuelle Zeittafel der Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte von 1953 bis heute. Die Übersicht ist Teil eines neuen Buches, das im Mai 2017 zu diesem Thema veröffentlicht wird.


10.12.16: Film „Hygiène Raciale“ – Des victimes oubliées du nazisme von Guillaume Dreyfus online abrufbar

Cover zum Film „Hygiène Raciale“ – Des victimes oubliées du nazismeAb sofort ist der Film „Hygiène Raciale“ – Des victimes oubliées du nazisme von Guillaume Dreyfus online abrufbar. Es ist die französisch untertitelte Fassung des 2014 veröffentlichten Films „Lebensunwert, unerwünscht“ und stellt die rassenideologische Intension von Zwangssterilisation und „Euthanasie“ dar. Der französisch untertitelte Film wird Anfang 2017 in Paris öffentlich aufgeführt.

Weiter zum Film „Hygiène Raciale“


28.06.16: Film „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-Zeit“

Bild Filmtitel Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-ZeitAb sofort ist der Dokumentarfilm „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-Zeit“ in unserer Filmrubrik verfügbar.

Die Dokumentation der Bundesvereinigung für Kultur und Geschichte Gehörloser (BV KuGG) e.V. zeigt die Lebensgeschichten von einigen gehörlosen Opfern der Zwangssterilisationen und NS-Euthanasie. Der Filmautor Helmut Vogel und der Kameramann Jürgen Endress haben die von Zwangssterilisation Betroffenen an verschiedenen Orten aufgesucht und sie beim Erinnerungsprozess begleitet.

Weiter zum Film „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-Zeit“


18.04.16: Konferenz in Berlin am 29.06.16: Den Opfern einen Namen geben

Gedenken und Datenschutz im Zusammenhang mit der öffentlichen Nennung der Namen von NS-Opfern in Ausstellungen, Gedenkbüchern und Datenbanken

Veranstalter: Eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Zeit: Mittwoch, 29. Juni 2016 ab 11.30 Uhr

Veranstaltungsort: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstr. 8
10963 Berlin-Kreuzberg

PDF Ausführliches Programm und Anmeldung (Anmeldung erforderlich, Eintritt frei)


01.02.16, ergänzt am 16.02.16: Briefwechsel Margret Hamm vom BEZ zur Einladung des Bundespräsidenten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Am 7. März 2016 sollte Margret Hamm vom BEZ auf Einladung des Bundespräsidenten Dr. h.c. Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen werden. Diese Einladung lehnte Frau Hamm mit ausführlicher Begründung in einem Schreiben vom 01.02.16 an den Bundespräsidenten ab. Nachfolgend finden Sie den Briefwechsel mit Antwort des Bundespräsidialamts auf die Ablehnungs-Argumente.

PDF Brief vom 01.02.16 von Margret Hamm (BEZ) an Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck zur Einladung zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes inkl. Antwort des Bundespräsidalamtes


Ältere Meldungen 2009 – 2015

Alle älteren Meldungen von 2009 bis 2015 zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisation und der Arbeit der AG-BEZ finden Sie in unserem Archiv.