Aktuell 2018:

Tagung 31.01. – 01.02.2018: NS-Rassenhygiene, Zwangssterilisation, Krankenmorde – Regionale Perspektiven auf den Raum des heutigen Rheinland-Pfalz

Veranstalter: Landtag Rheinland-Pfalz in Verbindung mit der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz

Ort: Koblenz, Bundesarchiv

Zum Programm:
Unter dem Tarnnamen Aktion T4 wurde 1939 das sogenannte Euthanasieprogramm aufgenommen. Allerdings hatte der NS-Staat bereits 1933 damit begonnen, mittels des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ seine Vorstellungen von „Rassenhygiene“ in die Tat umzusetzen. Auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz bestand keine Vernichtungsanstalt. Aber die hiesigen psychiatrischen Einrichtungen waren für viele Patienten eine Station auf dem Weg in den Tod.

Zu Beginn der Tagung soll das Thema in seiner Gesamtheit dargestellt werden. Am zweiten Tag wird zudem der Umgang mit diesem Kapitel der NS-Geschichte in der Bundesrepublik Deutschland thematisiert werden. Enden wird die Tagung mit einem Vortrag über Sterilisationen nach 1945, denn Eugenik ist keineswegs nur ein Thema von gestern.

PDF Zum ausführlichen Programm im PDF-Format


Ältere Meldungen 2009 – 2017

Alle älteren Meldungen von 2009 bis 2017 zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisation und der Arbeit der AG-BEZ finden Sie in unserem Archiv.