Aktuell 2021

08.06.21: Deutschlandfunk-Nova-Beitrag „Euthanasie im NS-Staat: Die Aktion T4“

Am 28.05.21 gab es im Deutschlandfunk Nova einen einstündigen Beitrag aus der Reihe „Eine Stunde History“ zum Thema „Euthanasie im NS-Staat: Die Aktion T4“. Darin kamen diverse Expertinnen und Experten zu Wort, u.a. auch Margret Hamm von der AG-BEZ.

Der Beitrag ist online verfügbar mit diversen Zusatzinfos und auch als Download unter „Podcast- Eine Stunde History“.

» Zum Deutschlandfunk-Nova-Beitrag „Euthanasie im NS-Staat: Die Aktion T4“ mit Zusatzinfos
(Zum Anhören dort kleinen grünen Pfeil links im Bild unter der Überschrift anklicken.)

» Download der Sendung im MP3-Format


27.04.21: Offener Brief: Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main muss bleiben und ausgestattet werden – gerade in Zeiten von wachsendem Nationalismus und Rassismus!

Die Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main steht offenbar vor dem Aus. Hierzu haben diverse Organisationen und Einzelunterzeichner*innen einen Offenen Brief verfasst, den wir hier veröffentlichen. Er richtet sich an die Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, Frau Angela Dorn, den Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Enrico Schleiff und die Dekanin des Fachbereiches Erziehungswissenschaften, Prof. Dr. Isabell Diehm.

» Zum Offenen Brief: Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main muss bleiben und ausgestattet werden


12.05.2021: Online-Eröffnung der Ausstellung „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Erstellt von der Forschungsgruppe Bethel im Nationalsozialismus an der Fachhochschule Bielefeld.

Mi., 12.05.2021, 19:00 – 21:00 Uhr

Nach einer Einführung in zentrale Inhalte und Fragen der Ausstellung zu Deportationen und der Tötung von jüdischen und nicht-jüdischen Personen aus Bethel und Bielefeld wird die Ausstellung ONLINE gestellt und die Teilnehmenden können die Ausstellung besichtigen. Im zweiten Teil werden Gedanken, Eindrücke und Fragen von Teilnehmenden mit dem Ausstellungsteam besprochen.

» Weitere Informationen und Anmeldung bei der VHS-Bielefeld


14. April bis 19. Mai 2021: Ausstellung an der VHS Bielefeld „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Achtung: Pandemiebedingt wurde die Ausstellung inklusive Veranstaltungen verschoben auf Januar 2022. Weitere Informationen folgen, sobald wir mehr wissen!

Ort: VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Öffnungszeiten:
Montag bis Dienstag von 08:00 bis 12:00, 13:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch von 08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag von 08:00 bis 12:00- 13:00

Eintritt frei

Veranstalter:
FH Bielefeld Forschungsgruppe Bethel im Nationalsozialismus, unterstützt von Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e.V. Bielefeld

Siehe ergänzend:

14. April 2021 Ausstellungseröffnung: „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Zeit: 14. April 2021, 18 – 20 Uhr

Ort: VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Prof. Claus Melter eröffnet die Ausstellung und in einem anschließenden Ausstellungsrundgang wird in das Thema eingeführt.

Infos bei der VHS-Bielefeld

Vortragsreihe zur Ausstellung

Ergänzend gibt es zwischen 14.04. und 19.05.2021 eine Vortragsreihe zur Ausstellung. Alle Veranstaltungen finden in der VHS Bielefeld statt.

PDF-SymbolAusführliches Programm der Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld undBethel im Nationalsozialismus“ (2 Seiten im PDF-Format)


18.02.21: Zeittafel zur Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte ergänzt

Ende 2016 haben wir eine umfangreiche Zeittafel zur Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte von 1953 bis heute veröffentlicht. Diese Zusammenstellung wurde nun ergänzt bezüglich Entschädigungsleistungen ab Januar 2021.

Ab 1. Januar 2021 erhalten alle Zwangssterilisierten sowie betroffene Heimbewohner monatlich 580,- Euro statt bisher 513,- Euro.

Im Februar 2021 lebten noch 49 entschädigungsberechtigte Zwangssterilisierte, im Jahr zuvor waren es 59. Alle beihilfeberechtigten „Euthanasie“-Geschädigten sind verstorben. Im Januar 2018 waren es noch 103 entschädigungsberechtigte Zwangssterilisierte und 1 „Euthanasie“- Geschädigter.

» Zur Zeittafel zur Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte


24.01.21: Aufruf – Weilmünster: Der Schauplatz von NS-Massenverbrechen darf nicht als Freizeitarena oder Event-Location missbraucht werden

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.Das Weilburger Tageblatt berichtete am 18.12.2020 von Überlegungen der Gemeinde Weilmünster und der Betreibergesellschaft des dortigen Krankenhauses, auf dem Areal der Vitos-Klinik Wohnraum zu schaffen und dabei auch das Freizeitpotenzial auszubauen. Die Rede ist u.a. von einer Freizeitarena, von Hotellerie und anderen Event-Locations.

Die Unterzeichner eines Aufrufs vom 24.01.21, zu denen auch die AG BEZ gehört, sind bestürzt von solchen Plänen, die die besondere Geschichte der ehemaligen „Heil- und Pflegeanstalt Weilmünster“ und ihren Einbezug in die Ermordung von mehr als 6.000 Menschen in der NS-Zeit konterkariert.

Unmittelbar vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar fordern wir die Verantwortlichen der Gemeinde Weilmünster und der Vitos Weil-Lahn gGmbH auf, von diesen Planungen Abstand zu nehmen und einen würdevollen und angemessenen Gedenkort in die Planungen mit einzubeziehen.

» Zum Aufruf Weilmünster: Der Schauplatz von NS-Massenverbrechen darf nicht als Freizeitarena oder Event-Location missbraucht werden


Meldungen 2009 – 2020

Weitere Meldungen von 2009 bis 2020 zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisation und der Arbeit der AG-BEZ finden Sie in unserem Archiv.