Aktuell 2021

06. Januar bis 28. Februar 2022: Ausstellung an der VHS Bielefeld „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Ort: VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Veranstalter:
FH Bielefeld Forschungsgruppe Bethel im Nationalsozialismus, unterstützt von Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e.V. Bielefeld

Siehe ergänzend folgende Termine:

06.01.22, 18:00 Uhr Ausstellungs-Eröffnung: „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Ort: VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Infos bei der VHS-Bielefeld

Vortragsreihe zur Ausstellung

Ergänzend gibt es zwischen dem 12.01. und 02.02.2022 eine Vortragsreihe zur Ausstellung. Alle Veranstaltungen finden in der VHS Bielefeld statt. Bitte informieren Sie sich dort über die Corona-Hinweise!

  • 12.01.22, 19:00 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Claus Melter: „Wie der Opfer von Deportationen und Krankenmorden gedenken?“
     
  • 18.01.22, ab 12 Uhr: Verlegung von Stolpersteinen für Hedwig Möller, Hildegard Fasse und Gerda Pilgrim – Gemeinsam mit der Stolperstein-Initiative Bielefeld e.V. – Oldentruper Straße 34, 33604 Bielefeld
     
  • 19.01.22, 19:00 Uhr: Podiumsdiskussion: „Wie wollen wir in Bielefeld der Opfer von Deportationen und Patient*innenmorden in der Zeit des Nationalsozialismus gedenken?“
     
  • 26.01.22, 19:00 Uhr: Vortrag und Podiumsdiskussion Dr. Christine Biermann (Stolperstein-Initiative Bielefeld e.V.): „Erfahren, wissen, verstehen, handeln: Schulische Erinnerungskultur und Demokratiepädagogik am Beispiel des Projektes „Stolpersteine“ – eine Einführung ins Thema mit konkreten Beispielen“
     
  • 02.02.22, 19:00 Uhr: Vortrag Edward Wieand: „Erna Kronshage (1922-1944): Hintergründe zu ihrem kurzen Leben & ihrem langen Sterben“
     

Weitere Informationen:

PDF-SymbolAusführliches Programm der Begleit-Veranstaltungen zur Ausstellung (3 Seiten im PDF-Format)

» Webseite zur Ausstellung „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“ mit Ausstellungstafeln


12.11.21: Zum Tode von Dr. phil. Volker van der Locht

Dr. phil. Volker van der Locht, 1958 - 2021Wir trauern um unseren Freund und langjährigen Weggefährten Dr. phil. Volker van der Locht, 20. Dez. 1958 – Okt. 2021.

» Mehr zum Tode von Dr. phil. Volker van der Locht


Internationale Konferenz 17. – 19.11.2021: „Die Anstalt Wiesengrund und ihre Patienten, 1938–1946. Die Quellenlage, Schicksale, Erinnerung.“ und Vorstellung des neuen DE-CZ Buches: „NS-„Euthanasie“. Lebensunwertes Leben versus unantastbare Menschenwürde: die Welt ohne die anderen“

DE-CZ-TagungDie internationale Konferenz widemt sich den neuesten Forschungsergebnissen über die Behandlung von Patienten in der Psychiatrischen Anstalt Dobrany/Wiesengrund (1939-1945) auf dem Gebiet des ehemaligen sogenannten Protektorats Böhmen und Mähren, sowie dem Zusammenhang mit dem nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programm. Sie bietet die Gelegenheit, die überlebenden Angehörigen der Opfer zu treffen.

Außerdem wird ein tschechisch-deutsches Buch über NS-„Euthanasie“ vorgestellt. Titel: „NS-„Euthanasie“. Lebensunwertes Leben versus unantastbare Menschenwürde: die Welt ohne die anderen“

Zeit: 17.11.21, 18.00 Uhr bis 19.11.21, 12.30 Uhr

Ort: Haus Silberbach, Sommerhauer Straße 1-5, 95100 Selb OT Silberbach

Veranstalter: EJF-Akademie für Bildung und internationale Zusammenarbeit, Sozialakademie Haus Silberbach in Kooperation mit Initiative „Kosmanoser Kreis“

Zielgruppe: Die professionell gedolmetschte Veranstaltung richtet sich an Historiker, Hinterbliebene, Ethiker, Lehrkräfte, Mediziner, Sozial-ArbeiterInnen und PädagogInnen, Journalisten, Studierende, politische und Menschenrechtsbildung und verschiedene InteressentInnen.

Teilnahmegebühr:
195,- Euro Inkl. 2 Übernachtungen und Verpflegung

» Zum Tagungsprogramm und Anmeldung (PDF-Format)


03.11.21: In eigener Sache – Restauflage Buch von Jessika Hennig: Zwangssterilisation in Offenbach am Main 1934-1944

Hennig, Jessika: Zwangssterilisation in Offenbach am Main 1934-1944Der Verein Gegen Vergessen für Demokratie e.V. in Berlin hat die restlichen Exemplare des Buchs von Jessika Hennig „Zwangssterilisation in Offenbach am Main 1934-1944“ aus dem Mabuse–Verlag, erschienen Frankfurt am Main 2000, vor dem „Einstampfen“ gerettet, indem er die Restauflage aufkaufte. Das Buch können Sie nun über die AG BEZ gegen einen geringen Betrag erwerben.

Anhand von 439 Originalakten des Erbgesundheitsgerichtes Offenbach wird das Schicksal von Betroffenen in dieser Region aufgezeigt, die im „Dritten Reich“ Opfer von Zwangssterilisationen wurden. Das Buch eignet sich (auch exemplarisch) durch seine klar formulierten Texte und Schaubilder gut, um sich in das Thema Zwangssterilisation einzuarbeiten (unabhängig vom Ort) und die damaligen Abläufe von der Anzeige/Denunziation bis zur Ausführung der Zwangssterilisation zu verstehen.

Sie können das Buch für 8,- Euro inkl. Versand über die AG BEZ bestellen. Senden Sie dazu eine Mail mit Ihrer Lieferanschrift an bez(at)ag-bez.de.


Wanderausstellung über NS-Eugenik in Hagen, 23.08. – 16.12.2021

Plakat "Behinderung im Wandel der Zeit - Verfolgung und Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen in Hagen"Der Projektkurs Geschichte des Rahel-Varnhagen-Kollegs (Leitung: Lehrer Pablo Arias und Rudolf Steffens) hat zusammen mit dem Caritasverband Hagen und der Fachhochschule Dortmund die Ausstellung „Behinderung im Wandel der Zeit – Verfolgung und Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen in Hagen“ organisiert.

Die Ausstellung wird am 23.08.2021 um 14.00 Uhr in der Ev. Johanneskirche am Markt in Hagen eröffnet und geht bis 31.08.2021.

Im ersten Teil der Ausstellung wird die Verfolgung von Menschen mit Behinderung und Kranken in Hagen während der NS-Diktatur untersucht. Sie wurden als „Erbbelastete“, „Minderwertige“ und Kostenfaktor betrachtet. Ca. 1000 Hagener wurden zwangssterilisiert oder zur Abtreibung gezwungen, mehr als 300 ermordet. Die Überlebenden hatten mit lebenslangen Folgen zu kämpfen. Die Ausstellung zeigt bewegende Opferbiographien und nennt auch einige der Täter.

Im zweiten Teil der Ausstellung wird die Situation von Menschen mit Behinderung heute thematisiert.

Der Eintritt ist kostenlos. Aufgrund der Corona-Bestimmungen kann es beim Einlass zu Wartezeiten kommen.

23.08. – 31.08.2021
Ausstellung in der Johanniskirche
Johanniskirchplatz 10
58095 Hagen

Öffnungszeiten: Di u. Do 14 – 18 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr

Eröffnung am 23.08.2021 um 14.00 Uhr

Weitere Termine:

1.9. (Mi.) – 13.9. (Mo.) Albrecht-Dürer-GYM
13.9. (Mo.) – 16.9. (Mi.) FH-Dortmund
16.9. (Do.) – 24.9. (Fr.) Theodor-Heuss-GYM
24.9. (Fr.) – 1.10. (Fr.) GYM Hohenlimburg
1.10. (Fr.) – 12.10. (Di.) Ev. Pauluskirche (Wehringhausen)
12.10. (Di.) – 25.10. (Mo.) Ort noch ungeklärt, womöglich Sparkasse Wetter
25.10. (Mo.) – 2.11. (Di.) Herdecke, Ev. Stiftskirche St. Marien
2.11. (Di.) – 15.11. (Mo.) Emscherschule (DO-Aplerbeck)
15.11. (Mo.) – 22.11 (Mo.) Fichte GYM
22.11. (Mo.) – 29.11. (Mo.) Jugendzentrum Heilig-Geist-Gemeinde, HA-Emst
29.11. (Mo.) – 6.12. (Mo.) Hildegardisschule
6.12. (Mo.) – 16.12. (Do.) Finissage: Rahel-Varnhagen-Kolleg

Mehr Informationen: www.behinderung-im-wandel.de

Mehr Informationen: www.behinderung-im-wandel.de


08.06.21: Deutschlandfunk-Nova-Beitrag „Euthanasie im NS-Staat: Die Aktion T4“

Am 28.05.21 gab es im Deutschlandfunk Nova einen einstündigen Beitrag aus der Reihe „Eine Stunde History“ zum Thema „Euthanasie im NS-Staat: Die Aktion T4“. Darin kamen diverse Expertinnen und Experten zu Wort, u.a. auch Margret Hamm von der AG-BEZ.

Der Beitrag ist online verfügbar mit diversen Zusatzinfos und auch als Download unter „Podcast- Eine Stunde History“.

» Zum Deutschlandfunk-Nova-Beitrag „Euthanasie im NS-Staat: Die Aktion T4“ mit Zusatzinfos
(Zum Anhören dort kleinen grünen Pfeil links im Bild unter der Überschrift anklicken.)

» Download der Sendung im MP3-Format


27.04.21: Offener Brief: Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main muss bleiben und ausgestattet werden – gerade in Zeiten von wachsendem Nationalismus und Rassismus!

Die Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main steht offenbar vor dem Aus. Hierzu haben diverse Organisationen und Einzelunterzeichner*innen einen Offenen Brief verfasst, den wir hier veröffentlichen. Er richtet sich an die Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, Frau Angela Dorn, den Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Enrico Schleiff und die Dekanin des Fachbereiches Erziehungswissenschaften, Prof. Dr. Isabell Diehm.

» Zum Offenen Brief: Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main muss bleiben und ausgestattet werden


12.05.2021: Online-Eröffnung der Ausstellung „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Erstellt von der Forschungsgruppe Bethel im Nationalsozialismus an der Fachhochschule Bielefeld.

Mi., 12.05.2021, 19:00 – 21:00 Uhr

Nach einer Einführung in zentrale Inhalte und Fragen der Ausstellung zu Deportationen und der Tötung von jüdischen und nicht-jüdischen Personen aus Bethel und Bielefeld wird die Ausstellung ONLINE gestellt und die Teilnehmenden können die Ausstellung besichtigen. Im zweiten Teil werden Gedanken, Eindrücke und Fragen von Teilnehmenden mit dem Ausstellungsteam besprochen.

» Weitere Informationen und Anmeldung bei der VHS-Bielefeld


14. April bis 19. Mai 2021: Ausstellung an der VHS Bielefeld „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Achtung: Pandemiebedingt wurde die Ausstellung inklusive Veranstaltungen verschoben auf Januar 2022. Weitere Informationen folgen, sobald wir mehr wissen!

Ort: VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Öffnungszeiten:
Montag bis Dienstag von 08:00 bis 12:00, 13:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch von 08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag von 08:00 bis 12:00- 13:00

Eintritt frei

Veranstalter:
FH Bielefeld Forschungsgruppe Bethel im Nationalsozialismus, unterstützt von Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e.V. Bielefeld

Siehe ergänzend:

14. April 2021 Ausstellungseröffnung: „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld und Bethel im Nationalsozialismus“

Zeit: 14. April 2021, 18 – 20 Uhr

Ort: VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Prof. Claus Melter eröffnet die Ausstellung und in einem anschließenden Ausstellungsrundgang wird in das Thema eingeführt.

Infos bei der VHS-Bielefeld

Vortragsreihe zur Ausstellung

Ergänzend gibt es zwischen 14.04. und 19.05.2021 eine Vortragsreihe zur Ausstellung. Alle Veranstaltungen finden in der VHS Bielefeld statt.

PDF-SymbolAusführliches Programm der Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Krankenmorde und Deportationen aus Bielefeld undBethel im Nationalsozialismus“ (2 Seiten im PDF-Format)


18.02.21: Zeittafel zur Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte ergänzt

Ende 2016 haben wir eine umfangreiche Zeittafel zur Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte von 1953 bis heute veröffentlicht. Diese Zusammenstellung wurde nun ergänzt bezüglich Entschädigungsleistungen ab Januar 2021.

Ab 1. Januar 2021 erhalten alle Zwangssterilisierten sowie betroffene Heimbewohner monatlich 580,- Euro statt bisher 513,- Euro.

Im Februar 2021 lebten noch 49 entschädigungsberechtigte Zwangssterilisierte, im Jahr zuvor waren es 59. Alle beihilfeberechtigten „Euthanasie“-Geschädigten sind verstorben. Im Januar 2018 waren es noch 103 entschädigungsberechtigte Zwangssterilisierte und 1 „Euthanasie“- Geschädigter.

» Zur Zeittafel zur Entschädigungspolitik für Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte


24.01.21: Aufruf – Weilmünster: Der Schauplatz von NS-Massenverbrechen darf nicht als Freizeitarena oder Event-Location missbraucht werden

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.Das Weilburger Tageblatt berichtete am 18.12.2020 von Überlegungen der Gemeinde Weilmünster und der Betreibergesellschaft des dortigen Krankenhauses, auf dem Areal der Vitos-Klinik Wohnraum zu schaffen und dabei auch das Freizeitpotenzial auszubauen. Die Rede ist u.a. von einer Freizeitarena, von Hotellerie und anderen Event-Locations.

Die Unterzeichner eines Aufrufs vom 24.01.21, zu denen auch die AG BEZ gehört, sind bestürzt von solchen Plänen, die die besondere Geschichte der ehemaligen „Heil- und Pflegeanstalt Weilmünster“ und ihren Einbezug in die Ermordung von mehr als 6.000 Menschen in der NS-Zeit konterkariert.

Unmittelbar vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar fordern wir die Verantwortlichen der Gemeinde Weilmünster und der Vitos Weil-Lahn gGmbH auf, von diesen Planungen Abstand zu nehmen und einen würdevollen und angemessenen Gedenkort in die Planungen mit einzubeziehen.

» Zum Aufruf Weilmünster: Der Schauplatz von NS-Massenverbrechen darf nicht als Freizeitarena oder Event-Location missbraucht werden


Meldungen 2009 – 2020

Weitere Meldungen von 2009 bis 2020 zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisation und der Arbeit der AG-BEZ finden Sie in unserem Archiv.