Aktuell 2024

07.06.24: AG BEZ Wanderausstellung „Lebensunwert – zerstörte Leben“ wieder ausleihbar

AG BEZ Wanderausstellung "Lebensunwert - zerstörte Leben"Auf mehrfachen Wunsch hin haben wir jetzt unsere Wanderausstellung „Lebensunwert – zerstörte Leben“ auf Roll-Ups drucken lassen. So können die schweren Originaltafeln weiterhin im Landesarchiv NRW-OWL ruhen/verwahrt werden (siehe unten).

Es freut uns natürlich, dass das Interesse an dem Ausstellungsthema noch vorhanden ist. Die Gelder für den Druck hat die Geschichtswerkstatt Offenbach eingeworben. Die ersten Stationen waren das Rathaus der Stadt Mühlheim am Main. Am 17. Juni 2024 wird sie am Oberlandesgericht Hamm gezeigt und wandert dann an die Justizakademie NRW in Recklinghausen.

» Mehr zur AG BEZ Wanderausstellung „Lebensunwert – zerstörte Leben“ und zur Ausleih-Möglichkeit


07.05.24: Film: „Was einmal war, ist immer noch“

Film "Was einmal war, ist immer noch"

Screenshot Film: „Was einmal war, ist immer noch“

Eine Video-Dokumentation von Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen Oberhausen in Kooperation mit dem Bürgerfunkstudio im Bert-Brecht-Haus und dem Presseklub des Jugendamtes der Stadt Oberhausen

Oberhausen 2006, Länge: 30 Min.

Der Film wird erstmals online hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Jörg Briese, Medienpädagogischer Begleiter des Films.

Zum Inhalt:

„Du würdest heute nicht mehr leben.“ Diese Aussage beschäftigt einen jungen Mann mit Behinderung in Oberhausen. Er beginnt, Zeitzeugen und Fachleute aufzusuchen, um mehr über den Mord der Nationalsozialisten an behinderten und kranken Menschen zu erfahren.

Im Rahmen des sogenannten „Euthanasie-Programms“ wurden von 1939 bis 1945 in Deutschland zehntausende Menschen gequält und ermordet. Auch in Oberhausen sind solche Verbrechen verübt worden. Der Film „Was einmal war, ist immer noch“ beschäftigt sich mit diesen Geschehnissen und zeigt an konkreten Beispielen, welches Leid den Betroffenen und ihren Angehörigen zugefügt wurde. Bis heute wirken die Folgen der Jahre 1939 bis 1945 nach, umso wichtiger sind genaue Blicke auf diesen Teil verdrängter deutscher Geschichte.

Quelle: Presseklub Oberhausen, Text zur Veranstaltung „Filmreihe aus dem Archiv des Jugend-Medienprojekts“ am Sonntag, 21. April 2024, 18:00 Uhr im Unterhaus in Oberhausen

» Zum Film: „Was einmal war, ist immer noch“


Wanderausstellung Hagen 2024Come out, Hagen!
NS-Verfolgung von Homosexuellen
LSBTQ* in Hagen

Wanderausstellung
Eine Ausstellung des Hagener Geschichtsvereins in Kooperation mit dem Projekt „Come out, Essen!“

Zum Inhalt:
Mehr als 100 Hagener Homosexuelle wurden in der in der NS-Zeit verfolgt. Sie wurden zwangssterilisiert, kastriert, in Gefängnissen und KZs inhaftiert und ermordet. Dokumente aus dem Hagener Gesundheitsamt und der „Kriminalbiologischen Sammelstelle Münster“ zeigen die Verbindung zwischen NS-Eugenik und § 175.

Ausstellungseröffnung am 7. März 2024
Rathaus Hagen, 16:30 Uhr

• 7.–21. März: Rathaus an der Volme
Mo.–Do. 07.00–18.00 Uhr,
freitags bis 13.30 Uhr

• 10.–24. April: St. Michael Kirche,
Pelmkestr. 12
vor und nach Gottesdiensten

• 25. April – 2. Mai: Rahel-Varnhagen-Kolleg,
Schwelmstück 3
Mo.–Fr. 08:00–15:00 Uhr

• 17. Mai: Stolpersteinverlegungen für ermordete Homosexuelle

Hinweis: Die Ausstellung kann über den Hagener Geschichtsverein kostenlos ausgeliehen werden.
Mail: correopersonal(at)gmx.de

PDF-SymbolVeranstaltungsflyer im PDF-Format


Meldungen 2009 – 2024

Weitere Meldungen von 2009 bis 2024 zum Thema Euthanasie, Zwangssterilisation und der Arbeit der AG-BEZ finden Sie in unserem Archiv.